Oberrhein Konzertreihe

 

Sa. 21.11.2026 | 20 Uhr

Quelle: Foto: Robert Paul Kothe

 
The Lute Songbook
 
Ihr exzellenter Ruf eilt ihr voraus: Die lautten compagney  
BERLIN ist eines der besten Orchester für Alte Musik. Gleich 
zweimal gewann sie den Opus Klassik als Ensemble des  
Jahres. Und das wegen ihrer frischen Ansätze: Mit großem  
Spaß schlägt die lautten compagney BERLIN Brücken zwischen 
Musik aus verschiedenen Jahrhunderten. Nach Offenburg 
kommt sie mit ihrem aktuellen Album: „The Lute Songbook“. 
Unter diesem Titel zieht das Ensemble Bilanz seiner 40-jährigen 
Erfolgsgeschichte, und zwar mit abwechslungsreicher Musik, 
die den Mitgliedern besonders am Herzen liegt. Ob die lautten 
compagney BERLIN nun mit Henry Purcell oder mit John Dow-
land in die alte Zeit blickt oder mit Philip Glass und den Beatles 
Klänge das 20. Jahrhundert aufleben lässt: Sie verzaubert 
treffsicher ihr Publikum – mit Sinnlichkeit, Transparenz und 
lebendiger Spielfreude.
 
 

Sa. 16.01.2027 | 20 Uhr

Quelle: Foto: Giorgia Bertazzi

 
Antje Weithaas Violine
Dénes Várjon Klavier
 
Aktuell ist sie eine der spannendsten Geigerinnen: Antje 
Weithaas. Für ihre tiefe Musikalität und ihre atemberaubende 
Virtuosität wurde sie 2025 mit dem Opus Klassik ausgezeichnet.
Im Jahr davor erhielt sie gemeinsam mit Dénes Várjon den Jah-
respreis der deutschen Schallplattenkritik für ihre gemeinsame 
Aufnahme aller Beethoven-Sonaten. Die Jury nannte diese In-
terpretation „ein üppiges Klanggartenlabyrinth, in das jeder mit 
Freuden eintritt“. Das ist in Offenburg zu erleben in Beethovens
früher a-Moll-Sonate op. 23. Mit der gleichen Klangmagie mu-
siziert Weithaas zwei Sonaten von Brahms: intensiv, träumerisch
und ebenso kraftvoll. Und die Ausnahmegeigerin hat noch 
einen Joker mit dabei. Robert Gund ist der große Unbekann-
te des Abends – und zugleich die sensationelle Entdeckung. 
Traumschöne Musik, spätromantisch glühend.
 
 

Sa. 20.02.2027 | 20 Uhr

Quelle: Foto: David Amiot

 
Alexandre Kantorow Klavier
Orchestre philharmonique de Strasbourg
Antony Hermus Leitung
 
Es war ein Paukenschlag: 2019 gewann der Pianist Alexandre 
Kantorow den ersten Preis und die Goldmedaille beim legen-
dären Tschaikowsky-Wettbewerb – als erster Franzose über-
haupt. Noch immer keine 30 Jahre alt, spielt er mittlerweile  
mit den Großen, den ganz Großen: etwa auf Tournee mit  
dem Concertgebouw Orchestra unter Klaus Mäkelä oder mit 
Dirigenten wie Riccardo Chailly oder Paavo Järvi. In seinem  
Offenburger Konzert präsentiert Kantorow sich mit Bartóks 
zweitem Klavierkonzert, einem halsbrecherischen Tasten- 
Feuerwerk. Mit Musik von Tschaikowsky beschwören dann  
die Straßburger Philharmoniker die Höhen und Tiefen  
menschlicher Gefühle herauf: Freude, Wut, Liebe, Trauer –  
all das steigert der Komponist in seiner sechsten Sinfonie  
Pathétique“ zu höchster Intensität. Musik, die Berge versetzt.
 

Sa. 13.03.2027 | 20 Uhr

Quelle: Foto: Lukas Diller

 

Sebastian Berner Trompete, Robert Neumann Klavier
 
Brillant, wendig, mitreißend! Der Klang der Trompete verführt 
zu guter Laune. Und Sebastian Berner bringt dieses Instrument 
ganz besonders zum Strahlen. Er entlockt ihm aber auch er-
staunlich sanfte Töne und weitschwingende Melodiebögen. 
Berner ist einer der Besten seines Fachs: Im Jahr 2022 gewann 
er den Internationalen Maurice-André-Trompetenwettbewerb 
in Paris. Auch der Pianist Robert Neumann ist Gewinner gleich 
mehrerer Preise. Die beiden jungen Musiker bieten ein unge-
mein farbenfrohes Programm: fantastisch mit Enescu, wild mit 
Peter Maxwell Davies, nachdenklich mit Gubaidulina, spritzig 
mit Florent Schmitt, spannungsvoll mit Erlanger, schwärmerisch 
mit Glasunow und gleichermaßen melodiös wie virtuos mit 
Reinhold Glière. Und als kleinen Bonus steuert Pianist Robert 
Neumann noch einige Improvisationen und die quicklebendige 
Sonatine von Maurice Ravel bei.
 
 
 

So. 11.04.2027 | 19 Uhr

Quelle: Foto: David Amiot

 
Susanne von Gutzeit Violine, Jeroen Berwaerts Trompete
Stuttgarter Kammerorchester, Alexander Melnikov Klavier und Leitung
 
Alexander Melnikov ist ein Pianist der anderen Dimension. Sein 
Spiel ist kristallklar, überraschend humorvoll, und jede noch so 
vertrackte Schwierigkeit gestaltet er mit scheinbar spielerischer 
Leichtigkeit. Seine Interpretationen sind fulminant, gewitzt, 
im besten Sinne spektakulär. Regelmäßig spielt er mit den 
bedeutendsten Orchestern, etwa dem Gewandhausorchester 
oder dem Philadelphia Orchestra. Melnikov setzt nicht nur im 
Standardrepertoire, sondern auch in der historischen Auffüh-
rungspraxis Maßstäbe. Mit dieser seltenen Kombination verleiht 
er Mendelssohns Doppelkonzert gemeinsam mit der Geigerin 
Susanne von Gutzeit besonderen Glanz. Und die ironisch-
humoristischen Untertöne des ersten Schostakowitsch-Konzerts 
hört man selten mit so sprühendem Esprit – auch dank Jeroen 
Berwaerts` quirligen Trompeten-Eskapaden. Kurz und gut: ein 
Konzert der Extraklasse.